In den vergangenen Jahren wurden an mehreren Stellen Verbesserungen für Schulwege, Querungen und den Fußverkehr vorbereitet oder umgesetzt. Gleichzeitig werden weitere Maßnahmen geprüft,
geplant und Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Für mich steht dabei nicht die Frage im Mittelpunkt, welches Verkehrsmittel bevorzugt wird, sondern wie Wege im Alltag sicherer und besser nutzbar werden.
In Wennigser Mark wurde nach längeren Abstimmungen eine Bedarfsampel im Bereich Kindergarten, Corvinuszentrum, Bushaltestellen und Schulbusverkehr eingerichtet. Für eine bessere
Querungssituation hatten sich viele Menschen dort bereits über lange Zeit eingesetzt. Zusätzlich wurde auch im Bereich der Egestorfer Straße beim Seniorenwohnheim und den Bushaltestellen
eine weitere Bedarfsampel umgesetzt.
nseite endete und dadurch eine unübersichtliche Situation entstand.
Im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet Caleidis wurde an der Degerser Straße zudem eine zusätzliche Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel realisiert.
Auch in der Wennigser Ortsmitte wurde die Querungssituation verbessert. Dort entstand zwischen der Sparkasse und Edeka ein weiterer Zebrastreifen.
An der Sorsumer Straße in Wennigsen wurde eine Querungshilfe geschaffen, nachdem der Fuß- und Radweg zuvor auf der gegenüberliegenden Straße Weitere Verbesserungen werden derzeit unter
anderem für Bredenbeck, Argestorf und weitere Ortsteile vorbereitet oder geprüft. Dabei geht es um sichere Querungsmöglichkeiten, bessere Radverkehrsführung und eine insgesamt bessere
Erreichbarkeit für Fußgänger und Radverkehr.
In mehreren Ortsteilen wurden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung begleitet und vorbereitet.
Viele Entscheidungen können dabei nicht allein durch die Gemeinde getroffen werden. Umso wichtiger ist es, Probleme frühzeitig aufzunehmen und gemeinsam mit den zuständigen Behörden nach
praktikablen Lösungen zu suchen.
In Bredenbeck konnte gemeinsam mit Region Hannover und Verkehrsbehörde eine Tempo-30-Regelung im Bereich des Kindergartens erreicht werden. Gerade im Umfeld von Schulen und
Betreuungseinrichtungen spielt Verkehrssicherheit eine besondere Rolle. Auch künftig werde ich mich dort, wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist, gemeinsam mit den zuständigen Behörden
für weitere Verbesserungen einsetzen.
Auch in Sorsum wurde zeitweise Tempo 30 erprobt. Dabei wurde deutlich, dass das Thema Verkehrssicherheit und Belastung der Anwohner ernst genommen wird, selbst wenn nicht jede Maßnahme
dauerhaft umgesetzt werden kann.
Zusätzlich wurden für alle Ortsteile Geschwindigkeitsmesstafeln angeschafft. Diese sogenannten Smiley-Anzeigen dienen nicht nur der Sensibilisierung, sondern liefern gleichzeitig Daten
als Grundlage für weitere Gespräche mit Region, Polizei und Verkehrsbehörden.
Ziel bleibt, zunächst auf Rücksicht, Einsicht und bessere Verkehrsführung zu setzen und gleichzeitig dort nachzusteuern, wo konkrete Probleme bestehen.
Radverkehr spielt auch in Wennigsen und den Ortsteilen eine immer größere Rolle. Dabei geht es nicht darum, unterschiedliche Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, sondern Mobilität
insgesamt sicherer, alltagstauglicher und besser miteinander verbunden zu gestalten.
Mein Ziel ist ein Radverkehr, der sicher, alltagstauglich und gut in das gesamte Mobilitätsangebot eingebunden ist, ohne andere Mobilitätsformen auszublenden.
Wennigsen ist inzwischen als fahrradfreundliche Kommune zertifiziert und Mitglied der AGFK Niedersachsen/Bremen. Damit verbunden sind gemeinsame Projekte, Austausch mit anderen Kommunen
und die Möglichkeit, Förderungen sowie praktische Maßnahmen stärker einzubinden.
Ein sichtbares Beispiel dafür ist die Aktion „Rücksicht macht Wege breiter“. Die entsprechenden Tafeln konnten über die AGFK kostenfrei zur Verfügung gestellt und an verschiedenen Stellen
im Gemeindegebiet angebracht werden. Ziel ist mehr gegenseitige Rücksicht zwischen Fußgängern, Radverkehr und weiteren Verkehrsteilnehmern.
Auch beim Stadtradeln beteiligt sich die Gemeinde regelmäßig gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Rat der Gemeinde. Dabei stehen nicht nur Klimaschutz,
sondern auch Bewegung, Gemeinschaft und Freude an gemeinsamer Aktivität im Vordergrund. Gerade Kinder und Jugendliche werden dabei bewusst mit einbezogen.
Für mich gehört dazu, Radverkehr pragmatisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig unterschiedliche Bedürfnisse im Alltag mitzudenken. Sichere Wege, gute Verbindungen und gegenseitige
Rücksicht sind dabei wichtiger als ideologische Debatten über einzelne Verkehrsmittel.
Weitere Verbesserungen bei Radwegen, Querungen und sicheren Verbindungen sollen deshalb gemeinsam mit den zuständigen Behörden Schritt für Schritt umgesetzt werden.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Bushaltestellen im Gemeindegebiet modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Fördermittel konnten dabei konsequent genutzt werden.
Von insgesamt 39 Bushaltestellen sind inzwischen 33 barrierefrei ausgebaut. Das ist ein sehr hoher Ausbaustand, der auch deshalb erreicht werden konnte, weil Maßnahmen frühzeitig
vorbereitet und Fördermöglichkeiten konsequent genutzt wurden.
Zu den in den vergangenen Jahren umgesetzten Projekten gehören unter anderem die modernisierten Haltestellen in der Wennigser Mark sowie im Bereich des Bahnhofs.
Auch bei Straßen- und Infrastrukturmaßnahmen werden Barrierefreiheit und sichere Querungen zunehmend mitgedacht. Dazu gehören Bordsteinabsenkungen, taktile Elemente für sehbehinderte
Menschen sowie bessere und sicherere Übergänge.
Barrierefreiheit betrifft dabei viele Menschen im Alltag. Davon profitieren ältere Menschen ebenso wie Familien mit Kinderwagen, Menschen mit temporären Einschränkungen oder alle, die auf
sichere und gut erreichbare Wege angewiesen sind.
Für mich gehört dazu, öffentliche Infrastruktur so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sie selbstverständlich und ohne zusätzliche Hürden nutzen können.
Auch im Rathaus werden Aspekte der Barrierefreiheit stärker berücksichtigt. Für Ratssitzungen steht inzwischen unter anderem eine Hörunterstützungsanlage zur Verfügung, die Menschen mit
Hörbeeinträchtigungen dabei unterstützt, Diskussionen und Wortbeiträge besser zu verstehen und zu verfolgen. So sollen Teilhabe und Verständlichkeit weiter verbessert werden.
Ziel bleibt, Barrierefreiheit und Teilhabe Schritt für Schritt stärker in kommunale Planungen und öffentliche Infrastruktur einzubeziehen.
Mit dem Sprinti wurde ein flexibles ergänzendes Mobilitätsangebot eingeführt, das den bestehenden Busverkehr sinnvoll ergänzt. Das Angebot der Region Hannover kann per App oder
telefonisch genutzt werden und ermöglicht gerade außerhalb klassischer Linienverbindungen zusätzliche Mobilität im Alltag.
Dadurch verbessern sich insbesondere für die Ortsteile die Möglichkeiten, Ziele im Alltag flexibler zu erreichen. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto, ältere Menschen und Jugendliche
kann das Angebot den Alltag deutlich erleichtern.
Mobilität verändert sich insgesamt zunehmend. Neben klassischem Bus- und Individualverkehr gewinnen ergänzende und flexible Angebote immer stärker an Bedeutung. Gerade im ländlichen Raum
wird es wichtiger, unterschiedliche Mobilitätsformen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Dazu gehören beispielsweise Carsharing-Angebote, flexible Rufsysteme oder neue digitale Angebote zur besseren Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel.
Auch die Elektromobilität entwickelt sich weiter. Deshalb wurden zusätzliche Standorte für Ladeinfrastruktur vorbereitet und Ausschreibungen begleitet. Die Gemeinde betreibt die
Ladeinfrastruktur dabei nicht selbst, sondern begleitet die Entwicklung gemeinsam mit Unternehmen und weiteren Partnern.
Ziel bleibt, Mobilität alltagstauglich, erreichbar und praktikabel weiterzuentwickeln, ohne einzelne Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen.
Straßen- und Infrastrukturmaßnahmen dienen nicht nur der reinen Sanierung bestehender Flächen. Sie betreffen ebenso Sicherheit, Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und die Frage, wie
Infrastruktur langfristig funktionsfähig gehalten werden kann.
Dabei geht es nicht um möglichst große Einzelprojekte, sondern darum, Infrastruktur kontinuierlich zu modernisieren, unterschiedliche Anforderungen zusammenzubringen und notwendige
Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren.
In den vergangenen Jahren wurden deshalb an verschiedenen Stellen Straßen, Querungen, Entwässerung und weitere Bereiche der Verkehrsinfrastruktur modernisiert oder vorbereitet. Viele
Maßnahmen waren dabei mit umfangreichen Abstimmungen, Förderverfahren und langfristigen Planungen verbunden.
Ein aktuelles Beispiel ist die laufende Umgestaltung der Möllerburgkreuzung. Die eigentliche Straßenbaulast liegt dort beim Land Niedersachsen. Gleichzeitig wird das Projekt durch die
Gemeinde eng begleitet und organisatorisch unterstützt, unter anderem bei Ausschreibung, Abstimmung und Umsetzung.
Neben der allgemeinen Verkehrssituation spielt dabei auch die sichere Ausfahrt der Feuerwehr eine wichtige Rolle. Ziel ist eine langfristig bessere und sicherere Verkehrssituation für
unterschiedliche Nutzergruppen.
Auch künftig bleiben Straßen, Verkehrsinfrastruktur und technische Erschließung wichtige Daueraufgaben. Ziel bleibt, Sicherheit, Alltagstauglichkeit und Lebensqualität Schritt für Schritt
weiter zu verbessern und Infrastruktur langfristig funktionsfähig und leistungsfähig zu erhalten.