Viele Vereine, Initiativen und ehrenamtlich Engagierte leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in der Gemeinde und ihren Ortsteilen.
Um diese Arbeit besser zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren neue Strukturen aufgebaut. Dazu gehören unter anderem die Ehrenamtsstelle sowie Angebote und Ansprechpartner in
den Bereichen Kultur, Seniorenarbeit und Sport in der Gemeindeverwaltung.
Für mich gehört dazu, Ehrenamt nicht nur wertzuschätzen, sondern auch praktisch zu unterstützen und verlässliche Ansprechpartner zu schaffen.
Dabei ist auch klar: Diese Strukturen befinden sich noch im Aufbau und wir sind noch nicht überall da, wo wir hinwollen. Unterstützung, Kommunikation und Vernetzung weiter zu verbessern,
bleibt deshalb auch in den kommenden Jahren eine wichtige gemeinsame Aufgabe.
Ziel bleibt, Vereine und Ehrenamtliche besser zu unterstützen, Ansprechpartner sichtbarer zu machen und Engagement dort zu begleiten, wo Hilfe oder Koordination sinnvoll sind.
Dabei geht es nicht darum, ehrenamtliches Engagement zu ersetzen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und dort zu unterstützen, wo Unterstützung gebraucht wird.
Auch der demografische Wandel wird unsere Gemeinde in den kommenden Jahren stärker prägen. Deshalb wurde erstmals ein Seniorenbeirat eingerichtet, der die Interessen älterer Menschen in
die kommunale Arbeit einbringt. Gleichzeitig beteiligt sich die Gemeinde an einem geförderten Projekt zur kleinräumigen Altenplanung. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten,
Ehrenamtlichen und weiteren Akteuren soll erarbeitet werden, welche Angebote und Unterstützungsstrukturen künftig benötigt werden. Die Bündelung der Bereiche Ehrenamt, Kultur und
Seniorenarbeit in der Gemeindeverwaltung schafft dafür kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit. Dazu gehört für mich auch, ältere Menschen frühzeitig an Planungen zu beteiligen und ihre
Erfahrungen in die Entwicklung unserer Gemeinde einzubeziehen. Mein Ziel ist es, dass Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben und weiterhin aktiv am Leben in unserer Gemeinde
teilhaben können.
Viele Menschen engagieren sich in den Ortsteilen und gestalten das gemeinschaftliche Leben aktiv mit. Dorfgemeinschaftsvereine, soziale Initiativen, kulturelle Angebote, Feuerwehren,
Sportvereine und viele weitere Gruppen schaffen Begegnung und tragen dazu bei, dass Gemeinschaft vor Ort erlebbar bleibt.
Dabei geht es nicht nur um große Veranstaltungen, sondern auch um die vielen kleinen Angebote und Treffpunkte, die das Miteinander im Alltag stärken.
Historisch gewachsene Gemeinschaftsorte wie Dorfgemeinschaftshäuser oder ehrenamtlich getragene Einrichtungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig entstehen immer wieder neue
Initiativen und Formen des Engagements.
Auch traditionelle Veranstaltungen wie das Historische Freischießen zeigen, welchen Stellenwert Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gemeinde haben. Menschen aus allen Generationen kommen
dort zusammen und gestalten das Gemeindeleben gemeinsam.
Ziel bleibt, diese Strukturen zu erhalten, weiterzuentwickeln und neue Ideen und Initiativen zu unterstützen.
Auch die Jugendpflege, Ferienprogramme, Spiel- und Freizeitangebote sowie Projekte wie die Skateanlage tragen dazu bei, Orte für Begegnung und Teilhabe zu schaffen.
Der Wunsch nach einer Skateanlage bestand bereits seit vielen Jahren und wurde in einem Beteiligungsprozess noch einmal ausdrücklich bestätigt. Die Anlage wurde anschließend zwar
gebaut, konnte aufgrund erheblicher Mängel und eines festgefahrenen Rechtsstreits jedoch nicht genutzt werden.
Mir war wichtig, gemeinsam mit der Verwaltung schnell eine Lösung zu finden, damit die Jugendlichen nicht erneut über Jahre auf eine funktionierende Anlage warten mussten. Parallel
zur Klärung der offenen Fragen wurde deshalb bereits die Planung für den Wiederaufbau vorbereitet.
So konnte die alte Anlage schließlich zurückgebaut und die neue Skateanlage umgesetzt werden. Gemeinsam mit Jugendlichen und dem Jugendparlament entstand dadurch wieder ein Treffpunkt
für junge Menschen in der Gemeinde. Auch die Eröffnung wurde gemeinsam organisiert und begleitet.
Für mich gehört dazu, Jugendliche nicht nur anzuhören, sondern gemeinsam mit ihnen auch konkrete Projekte möglich zu machen. Die Skateanlage ist dafür ein gutes Beispiel. Auch künftig
sollen Ideen und Vorschläge aus dem Jugendparlament frühzeitig aufgenommen und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Kultur, Sport und gemeinschaftliche Aktivitäten leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in der Gemeinde und ihren Ortsteilen. Viele Angebote werden ehrenamtlich getragen und
organisiert.
Die Gemeinde unterstützt Vereine und Initiativen auf unterschiedliche Weise, unter anderem durch Förderungen, die Bereitstellung von Räumen und Sportstätten sowie durch gemeinsame
Arbeitskreise und Beteiligungsformate.
Mit dem Arbeitskreis Sport und dem Arbeitskreis Kultur wurden Strukturen geschaffen, um Entwicklungen gemeinsam zu begleiten und Vereine sowie Kulturschaffende frühzeitig
einzubinden.
Auch die sportliche Infrastruktur wird Schritt für Schritt weiterentwickelt. Im Zusammenhang mit den Grundschulstandorten entstehen neue Dreifeldhallen, die künftig sowohl für den
Schulbetrieb als auch für den Vereinssport genutzt werden können.
Sport ist dabei nicht nur ein Zusatzangebot. Gerade für Kinder und Jugendliche, die künftig längere Schultage haben, sind Bewegung und Räume zum Austoben wichtig. Zugleich stärken
Sportvereine Gemeinschaft, Jugendarbeit und ehrenamtliches Engagement.
Die Nutzung vieler gemeindlicher Sportstätten erfolgt weiterhin kostenfrei für Vereine und ehrenamtliche Angebote.
Gemeinschaft braucht Orte der Begegnung. Deshalb spielt auch die Bereitstellung und Entwicklung gemeinschaftlich nutzbarer Räume eine wichtige Rolle.
Bei verschiedenen Projekten wird bewusst darauf geachtet, Räume nicht nur für eine einzelne Nutzung zu planen, sondern möglichst vielseitig nutzbar zu machen.
Ein Beispiel dafür ist die neue Mensa an der KGS Wennigsen, die bewusst auch für Veranstaltungen und gemeinnützige Nutzungen außerhalb des Schulbetriebs vorgesehen ist.
Auch Einrichtungen und Freizeitangebote wie der Wasserpark oder öffentliche Begegnungsorte tragen wesentlich zur Lebensqualität in der Gemeinde bei. Gerade dort zeigt sich, wie wichtig
die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Vereinen und ehrenamtlichem Engagement ist.
Der Wasserpark wird durch einen engagierten Trägerverein betrieben und gleichzeitig durch die Gemeinde langfristig unterstützt. In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Mittel für die
Sanierung und Weiterentwicklung des Außengeländes bereitgestellt. Darüber hinaus konnten gemeinsam weitere Fördermittel für notwendige Investitionen am Gebäude eingeworben werden.
Für mich sind solche Orte weit mehr als reine Freizeiteinrichtungen. Sie schaffen Begegnung, Gemeinschaft und Lebensqualität für unterschiedliche Generationen und machen unsere Gemeinde
lebendig und attraktiv. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, solche Angebote gemeinsam langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Gleiches gilt für öffentliche Einrichtungen wie die Bibliotheken in Wennigsen und Bredenbeck, die wichtige Orte für Bildung und Begegnung sind und sehr gut angenommen werden.
Gerade die Angebote für Kinder und junge Menschen spielen dort eine große Rolle. Mit Vorleseangeboten, Veranstaltungen, aktuellen Kinder- und Jugendbüchern sowie eigenen Bereichen für
junge Leserinnen und Leser leisten die Bibliotheken einen wichtigen Beitrag dazu, frühzeitig Freude am Lesen und am Umgang mit Büchern zu fördern.
Für mich ist das ein wichtiger Beitrag für Bildung und Chancengleichheit. Gerade Kinder und Jugendliche frühzeitig für Lesen zu begeistern, halte ich auch langfristig für wichtig. Deshalb
ist mir wichtig, solche Angebote dauerhaft zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Ehrenamtliches Engagement verdient Anerkennung und Sichtbarkeit.
Neben der konkreten Unterstützung gehört dazu auch, Menschen und Initiativen öffentlich zu würdigen. Dafür gibt es unterschiedliche Formen der Ehrung und Auszeichnung sowie
Veranstaltungen, bei denen Engagement sichtbar gemacht werden soll.
Ziel ist es, den vielen Menschen zu danken, die sich in Vereinen, Initiativen und sozialen Projekten für die Gemeinschaft einsetzen und Verantwortung übernehmen.