/ Kinderbetreuung & Bildung

Bildung und Betreuung gehören für mich zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben unserer Gemeinde

Mir ist wichtig, Kinder, Jugendliche und Familien langfristig gut zu unterstützen und ihnen verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren große Projekte in den Bereichen Kita, Schule und Ganztag angestoßen und neu strukturiert. Diesen Weg möchte ich gemeinsam mit Schulen, Kitas, Eltern und Politik verlässlich weiterführen. 

Kurzüberblick

  • Kita Nimmerland in Holtensen neu gebaut und zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen
  • Neue Kita-Standorte in Bredenbeck und am Bröhnweg vorbereitet
  • Neubau der Grundschulen in Bredenbeck und Wennigsen für einen modernen und zukunftsfähigen Schulbetrieb auf den Weg gebracht
  • Ganztagsbetreuung mit verlässlichen Strukturen für Randzeiten und Ferien vorbereitet
  • KGS erstmals als gesamter Schulstandort geplant und langfristige Entwicklung vorbereitet
  • Neue Sporthallen sowie Bewegungs- und Freizeitangebote für Schulen und Vereine vorbereitet

Detaillierte Informationen:

Kita Nimmerland in Holtensen

Für die Kita Nimmerland in Holtensen wurde in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standortes ein Neubau umgesetzt. Ziel war es, die Einrichtung zu erweitern und zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen.

Die Entscheidung für den Standort war bereits in der vorherigen Wahlperiode politisch getroffen worden. In den vergangenen Jahren stand deshalb die Umsetzung des Neubaus im Mittelpunkt. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse war dies eine besondere Herausforderung. Gleichzeitig bietet der Standort kurze Wege und erhält die Kita im direkten Lebensumfeld der Familien.

Im Zuge des Neubaus wird die Einrichtung um eine weitere Gruppe erweitert und damit insgesamt gestärkt. Während der Bauphase kam es unter anderem durch Lieferschwierigkeiten und notwendige Anpassungen im Bauablauf zu Verzögerungen. Dennoch kann die Inbetriebnahme nach aktuellem Stand jetzt zeitnah erfolgen.

Die Entwicklung der Kita wurde während der Bauphase bewusst offen begleitet. Spatenstich, Grundsteinlegung und Richtfest fanden unter Einbindung von Kindern, Eltern und Öffentlichkeit statt und machten den Fortschritt für viele erlebbar.

Mit dem Neubau entsteht eine moderne Einrichtung, die den Anforderungen an eine verlässliche Betreuung gerecht wird und sich zugleich gut in das Ortsleben einfügt.

Neue Kita-Standorte Bredenbeck und am Bröhnweg

Für die Kita Bredenbeck wurde im Zusammenhang mit dem Baugebiet „Im Bergfelde“ ein geeigneter Standort innerhalb des neuen Wohngebiets gesichert. Damit konnten wichtige Voraussetzungen für zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden, ohne dass die Gemeinde die Fläche zusätzlich erwerben musste.

Für mich gehört dazu, Wohnentwicklung und soziale Infrastruktur von Anfang an gemeinsam zu denken. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um zusätzliche Betreuungsplätze zu entwickeln und auf den steigenden Bedarf zu reagieren.

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Standort wurden bereits geschaffen. Mit dem rechtskräftigen Bebauungsplan ist die Grundlage vorhanden, um die weitere Entwicklung der Kita Schritt für Schritt voranzubringen.

Das Baugebiet wird derzeit insgesamt entwickelt. Parallel dazu werden die Planungen für die neue Kita vorbereitet und schrittweise vorangebracht. Ziel ist eine moderne und bedarfsgerechte Einrichtung, die den Anforderungen an eine verlässliche Betreuung gerecht wird und sich in die Entwicklung des Ortsteils einfügt.


Für den Standort Bröhnweg ist die Weiterentwicklung des Betreuungsangebots grundsätzlich vorgesehen. Der Standort wurde festgelegt und die planungsrechtlichen Voraussetzungen, insbesondere durch die Anpassung des Bebauungsplans, geschaffen.

Für den Standort besteht seit dem 12.02.2026 ein rechtskräftiger Bebauungsplan. Damit ist eine wichtige Grundlage gelegt, um zusätzliche Betreuungsplätze entwickeln zu können.

Bevor über konkrete bauliche Schritte entschieden wird, wird jedoch die aktuelle Entwicklung der Kinderzahlen und des Betreuungsbedarfs erneut bewertet. Im Bereich der Kindertagesbetreuung werden Einrichtungen für zukünftige Jahrgänge geplant. Deshalb ist es wichtig, Entscheidungen auf einer möglichst aktuellen und belastbaren Grundlage zu treffen.

Vor diesem Hintergrund wird die Kindertagesstättenbedarfsplanung fortgeschrieben und aktualisiert. Ziel ist es, den Bedarf an Betreuungsplätzen zuverlässig zu decken und gleichzeitig eine Überplanung zu vermeiden.

Auf dieser Grundlage wird entschieden, wann und in welchem Umfang eine Umsetzung am Standort Bröhnweg sinnvoll ist.

Grundschule Bredenbeck

Für die Grundschule Bredenbeck war ursprünglich eine Sanierung vorgesehen. Die Kostenschätzung lag zunächst bei rund 7,5 Millionen Euro und stieg kurze Zeit später auf etwa 10 Millionen Euro. An dieser Planung wurde zunächst festgehalten.

Im weiteren Verlauf führten der Ukrainekrieg, erhebliche Lieferschwierigkeiten und die allgemeine Entwicklung der Baukosten dazu, dass die Umsetzung der ursprünglichen Planung nicht wie vorgesehen beginnen konnte. Gleichzeitig stiegen die erwarteten Kosten auf rund 15 Millionen Euro, weitere Preissteigerungen und Verzögerungen waren absehbar.

Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt noch einmal grundlegend überprüft. Mir war wichtig, die Situation trotz des bereits entstandenen Aufwandes offen neu zu bewerten. Die Entscheidung für eine grundlegende Neuplanung war alles andere als einfach, langfristig aber notwendig, um eine tragfähige Lösung für Schule und Gemeinde zu erreichen.

Dabei hat sich gezeigt, dass die vorhandene Bausubstanz schlechter war als es die damaligen Untersuchungen und Planungen vermittelt haben. So konnten tragende Teile entgegen den früheren Einschätzungen nicht erhalten werden. Mit der Folge, dass die räumlichen Kapazitäten langfristig nicht ausgereicht hätten und Anforderungen an den Ganztag nur eingeschränkt umsetzbar gewesen wären. Gleichzeitig wäre die Schule während der langen Bauphase erheblich belastet worden.

Im Ergebnis hätte die Sanierung hohe Kosten verursacht, ohne eine dauerhaft tragfähige Lösung zu bieten. Deshalb wurde die Planung grundlegend neu ausgerichtet und auf einen Neubau umgestellt.

Inzwischen ist ein neuer Standort gefunden und gesichert. Parallel dazu wurden die notwendigen planungsrechtlichen Verfahren angestoßen, unter anderem zur Aufstellung des Bebauungsplans und zur Anpassung des Flächennutzungsplans.

Außerdem wurden weitere Grundlagen für die Umsetzung vorbereitet. Dazu gehören Grundstücksankäufe, Fragen der Löschwasserversorgung, Umweltgutachten sowie die Planung der Erschließung und Entwässerung.

Inzwischen sind wesentliche Grundlagen-, Entwurfs- und Vorplanungen abgeschlossen. Gemeinsam mit der Schule werden nun die nächsten Schritte vorbereitet, damit die Ausführungsplanung weiter vorangebracht werden kann.

Die Planung des Neubaus ist so angelegt, dass die Schule den Anforderungen eines Ganztagsbetriebs gerecht wird und eine zeitgemäße Raumstruktur für einen modernen Schulalltag erhält. Gerade bei längeren Schultagen sind neben guten Lernbedingungen auch Räume für Bewegung, gemeinsame Aufenthaltsbereiche und Möglichkeiten zur Erholung wichtig. Ich halte es deshalb für wichtig, dass diese Aspekte auch in der weiteren Ausführungsplanung entsprechend berücksichtigt werden.

Ziel ist eine Schule, die pädagogisch, baulich und wirtschaftlich langfristig tragfähig ist und Kindern gute Bedingungen für Lernen und Ganztag bietet.

Grundschule Wennigsen

Für die Grundschule Wennigsen war über mehrere Jahre eine Machbarkeitsstudie vorgesehen und wurde auch wiederholt thematisiert, kam jedoch nicht zur Beauftragung.

Nach Übernahme des Amtes wurde das Verfahren vorbereitet und auf den Weg gebracht. Im Herbst 2022 lag die Machbarkeitsstudie vor. Untersucht wurde, wie die Schule baulich weiterentwickelt werden kann. Hintergrund sind steigende Schülerzahlen sowie die Anforderungen an den Ganztagsbetrieb.

Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass eine zukunftsfähige Lösung am besten durch einen Neubau am bestehenden Standort erreicht werden kann. Durch Ankauf der Fläche des ehemaligen Juweliergeschäftes Knölke, konnte diese in die Planung einbezogen werden. Damit stehen die notwendigen Flächen für eine umfassende Entwicklung zur Verfügung.

Mein Ziel ist es, den Standort nicht nur zu erweitern, sondern Schule, Ganztag und Sport gemeinsam weiterzuentwickeln. Ein zentraler Bestandteil der Planung ist eine Mensa sowie eine Raumstruktur, die auf den Ganztagsbetrieb ausgerichtet ist und einen modernen Schulalltag ermöglicht.

Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie wurden die Planungen in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Schule, Politik und Verwaltung Schritt für Schritt weiterentwickelt und konkretisiert. Inzwischen liegt ein konkreter Entwurf für die zukünftige Schule vor, der auch entsprechend beschlossen wurde.

Nun geht es darum, die Detail- und Ausführungsplanung weiter auszuarbeiten, damit im nächsten Schritt die Voraussetzungen für den Bauantrag geschaffen werden können.

Zum Gesamtkonzept gehört auch eine neue Dreifeldsporthalle. Damit wird der Schulstandort nicht nur für den Ganztag gestärkt, sondern es entstehen zugleich bessere Möglichkeiten für Sport, Bewegung und den Vereinssport.

Ganztagsbetreuung

Mit der Einführung des Ganztags an Grundschulen verändert sich der Schulalltag für viele Familien deutlich. Ziel ist es, Kinder verlässlich zu betreuen und gleichzeitig Familien im Alltag besser zu unterstützen. Gerade für berufstätige Eltern bedeutet der Ganztag eine wichtige Verbesserung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In Wennigsen startet der Ganztag dabei direkt mit allen Jahrgängen. Das ist organisatorisch und personell eine große Herausforderung, gleichzeitig aber ein wichtiger Schritt für verlässliche Betreuung und gleiche Rahmenbedingungen an den Schulstandorten. Der Unterricht und das pädagogische Konzept des Ganztags liegen in Verantwortung der Schulen. Ergänzend dazu organisiert die Gemeinde die Betreuung in den Randzeiten sowie die Ferienbetreuung.

Die verschiedenen Bereiche wurden dabei eng zwischen Schulen, Politik und Verwaltung abgestimmt, damit für Kinder und Familien möglichst verlässliche und gut funktionierende Strukturen entstehen. Für die Randzeiten- und Ferienbetreuung wurde ein eigenes Betreuungskonzept entwickelt. Ziel ist eine verlässliche und gut planbare Betreuung für Kinder und Familien.

Dazu gehören ein guter Betreuungsschlüssel, verlässliche Randzeitenangebote sowie eine strukturierte Ferienbetreuung. Gemeinsam mit Schulen, Politik und Verwaltung wurde inzwischen auch ein Träger für den Ganztag ausgewählt. Die Zusammenarbeit ist zunächst mit einer kürzeren Laufzeit und anschließenden Verlängerungsoptionen angelegt. Damit soll einerseits langfristige Verlässlichkeit geschaffen werden, gleichzeitig bleibt die Gemeinde handlungsfähig, um Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen. Die Rahmenbedingungen für den Ganztag wurden auf Landesebene über lange Zeit nur schrittweise konkretisiert. Dadurch waren viele organisatorische und finanzielle Fragen vor Ort zunächst mit Unsicherheiten verbunden. Mir ist dabei wichtig, trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen verlässliche Strukturen für Kinder und Eltern zu schaffen. Trotzdem wurden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, damit die Schulen zum Start des Ganztags zuverlässig arbeiten können.

Parallel dazu wurden auch die Voraussetzungen für die Mittagsverpflegung vorbereitet. Übergangsweise soll diese zunächst im Bereich des bisherigen Hortgebäudes organisiert werden. Die notwendigen Planungen und Umbaumaßnahmen dafür wurden bereits vorbereitet, damit ein guter und verlässlicher Start des Ganztagsbetriebs möglich wird.

Ziel ist ein Ganztagsangebot, das für Kinder und Eltern zuverlässig funktioniert und sich gut in den Schulalltag einfügt. Dazu gehören Unterricht, Betreuung, Randzeiten- und Ferienangebote ebenso wie eine verlässliche Organisation im Alltag.

KGS Wennigsen

An der KGS Wennigsen wurde bereits seit vielen Jahren über eine Mensa gesprochen. Als 2021 das Amt übernommen wurde, war die Standortfrage noch nicht abschließend geklärt. Gleichzeitig war absehbar, dass auch weitere Räume, insbesondere Kunsträume, zeitnah benötigt werden.

Mir war wichtig, die verschiedenen Projekte an der KGS nicht länger isoliert zu betrachten, sondern den Schulstandort insgesamt weiterzuentwickeln. Deshalb wurden die einzelnen Maßnahmen zusammengeführt. Zusammen mit der Schulleitung wurde der zukünftige Raumbedarf der Schule insgesamt betrachtet und daraus eine gemeinsame Gesamtplanung entwickelt. Ziel war es, die einzelnen Maßnahmen nicht nacheinander und isoliert umzusetzen, sondern den Schulstandort insgesamt zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Daraus ist ein Konzept entstanden, das mehrere Bereiche zusammenführt: die Mensa, Kunsträume, Freizeit- und Aufenthaltsräume für den Ganztag, die Sanierung und Neugestaltung einzelner Trakte, den Verwaltungsbereich, das Forum sowie das Außengelände.

Die Mensa ist inzwischen im Bau und soll Anfang 2027 fertiggestellt werden. Sie wurde bewusst so geplant, dass sie auch außerhalb des Schulbetriebs genutzt werden kann. Damit entsteht zugleich ein Raum für Veranstaltungen und gemeinnützige Nutzungen in der Gemeinde. Auch das Außengelände wurde weiterentwickelt. Mit Fördermitteln konnten unter anderem Bewegungsangebote geschaffen werden, darunter eine Calisthenics-Anlage sowie Sportflächen für Basketball, Fußball und Volleyball. Diese Angebote werden sowohl im Schulalltag als auch in der Freizeit genutzt.

In der Sporthalle wurden bereits erste Maßnahmen umgesetzt, unter anderem am Hallenboden, beim Prallschutz und in Teilen der Umkleiden. Weitere Sanierungen, etwa im Sanitärbereich und am Dach, bleiben eine Aufgabe für die kommenden Jahre. Dafür werden Fördermöglichkeiten geprüft und eigene Mittel schrittweise eingeplant.

Mit der Gesamtplanung wurde die Grundlage geschaffen, die KGS in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und an die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs anzupassen.

Ihre Anregungen sind mir wichtig!

Ich freue mich auf Ihre Nachricht